Großes Interesse an Land- und Hauswirtschaft

Mehrere Tischreihen mit Gästen, davor Mann an Rednerpult mit Mikrofon.Zoombild vorhanden

Zahlreiche Gäste nahmen an der Berufsabschlussfeier teil.
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Bei der Berufsabschlussfeier 2026 im Landgasthof Apfelbeck in Mamming sind 64 Landwirte und Landwirtinnen sowie elf Hauswirtschafterinnen feierlich verabschiedet worden. Bei der Zeugnisüberreichung durch Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen von der Regierung von Niederbayern wurden auch die drei Jahrgangsbesten geehrt.

In der Hauswirtschaft schloss Franziska Angstl aus Postau mit der Traumnote 1,0 ab. Ausgezeichnet wurden auch Veronika Blindauer aus Simbach bei Landau (1,4) und Magdalena Wagner aus Künzing (1,45). Beste unter den Landwirten sind Martina Baumgartner aus Postmünster (1,32), Helena Hupfloher aus Arnstorf (1,34) und Markus Pichler aus Kirchdorf (1,45).

Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen freute sich, den Absolventen den Lohn für ihre Mühen, also ihre Abschlusszeugnisse, überreichen zu können. Mit den Zahlen für ganz Niederbayern unterstrich sie, dass die Ausbildung in Land- und Hauswirtschaft großen Anklang findet. Damit haben die Absolventinnen und Absolventen einen weiteren wichtigen Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt, sagte sie. „Ganz Niederbayern ist stolz auf Sie“.

Tiefgreifender Transformationsprozess

Drei Frauen mit Präsenten in den Händen, rechts und links davon Gratulanten und EhrengästelZoombild vorhanden

Die Jahrgangsbesten der Hauswirtschaft erhielten eine besondere Ehrung.
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Die Landwirtschaft befinde sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Es gehe nicht nur darum, dass Digitalisierung, Drohnen, KI und Social Media auch in der Landwirtschaft Einzug halten. Es gehe um eine ganz große Frage: Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus? Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt sollen geschützt werden. Man solle sich für das Wohl der Tiere einsetzen und darüber hinaus auch noch die Gesundheit der Menschen fördern. Doch eine ökologische und regionale Landwirtschaft müsse sich auch wirtschaftlich rentieren, so die Regierungsvizepräsidentin. Eine nachhaltige Landwirtschaft habe auf Dauer nur Bestand, wenn beide Seiten – Landwirte und Verbraucher – gut davon leben können. Das Augenmerk müsse verstärkt auf regionale Produkte gelenkt werden. Angesichts der vielen Krisen der heutigen Zeit werde deutlich, wie systemrelevant die Landwirtschaft sei. Auch die Hauswirtschaft könne im beruflichen wie im privaten Bereich unterstützen, sich gerade auf unvorhergesehene Krisen vorbereiten.
Bei der Abschlussfeier wurden im Bereich Landwirtschaft 64 junge Landwirte verabschiedet, darunter zwölf Frauen. 23 Auszubildende, darunter fünf Frauen, haben ihre praktische Ausbildung in den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn absolviert und erfolgreich ihre Abschlussprüfung gemeistert. 40 Absolventen, darunter sieben Frauen, haben ihre Ausbildung zum Landwirt über das Bildungsprogramm Landwirt (BiLa) in Abendkursen mit einer damit verbundenen vierjährigen Praxiszeit am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landau-Pfarrkirchen durchlaufen. Elf Absolventinnen des einsemestrigen Studiengangs zur Fachkraft für Ernährung und Haushaltführung nahmen an der Abschlussprüfung Hauswirtschaft teil und haben bestanden.

Über Perspektiven und Wünsche gesprochen

Drei Personen in der Mitte mit Präsenten in den Händen, rechts und links davon stehen Gratulanten und Ehrengäste.Zoombild vorhanden

Auch die besten Absolventen der Landwirtschaft wurden geehrt.
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Die Leistungen der Absolventen würdigten auch die Grußredner beim Festakt. So gratulierten stellvertretende Landrätin Marion Biermeier, Landkreis Rottal-Inn, BBV-Kreisobmann Friedhelm Dickow vom Kreisverband Dingolfing-Landau und Schuleiter Günter Ilg vom Berufsschulzentrum Pfarrkirchen. Behördenleiter Josef Eichenseer vom AELF Landau-Pfarrkirchen sei alle Jahre stolz darauf, dass man in unserer Region so viele Absolventen habe. Auch er bedankte sich bei Ausbildern, Ausbildungsbetrieben und Prüfern für ihre wichtige Arbeit in der Berufsausbildung. „Es ist erfreulich, dass so großes Interesse an der Landwirtschaft und Hauswirtschaft besteht.“ Bei einer Podiumsrunde stellten sich vier Absolventinnen und Absolventen den Fragen der Prüfungsausschussvorsitzenden Rosa Ruch und Karl Schult. Dabei berichteten sie von ihrer Ausbildungszeit, ihren Zukunftsperspektiven und Wünschen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Franz Nowotny, dem Leiter des Sachgebietes Bildung in der Landwirtschaft und Hauswirtschaft an der Regierung von Niederbayern.
Elf Frauen in Tracht stehen nebeneinader auf einer Bühne.

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Viele Personen auf Gruppenbild stehen auf einer Bühne.

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