VNP Wald: Antragstellung ab sofort möglich
Fördermöglichkeiten im Natur- und Artenschutz im Wald

Schwarzspecht an einer Buche

Foto: Norbert Wimmer

Seit dem 01. Februar 2022 ist es bis zum 31. Mai 2022 wieder möglich, Anträge zur Förderung von Waldnaturschutzmaßnahmen im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramm Wald (VNP Wald) zu stellen. Die Maßnahmen sind sehr vielfältig und berücksichtigen damit die sehr unterschiedlichen Verhältnisse in den einzelnen Wäldern.

Was wird gefördert?

Gefördert werden:

  • der Erhalt und die Wiederherstellung von Stockausschlag-Wäldern
  • der Erhalt von Biberlebensräumen
  • der vollständige Nutzungsverzicht bzw. die Schaffung lichter Waldstrukturen mit Nutzungsverzicht
  • der Erhalt von Altholzinseln
  • der Erhalt vielfältiger Biotopbaum-, Totholz- und Lichtwaldstrukturen nach Störungsereignissen
  • der Erhalt von Biotopbäumen und Biotopbäumen mit hohem Biotopbaumpotential
  • das Belassen von Totholz auf Waldflächen

Besonders nachgefragt: Biotopbäume und Totholz im Wald

Die am häufigsten nachgefragte Maßnahme ist die Förderung von Biotopbäumen bzw. Totholzbäumen im Wald. Es erfolgt dort eine einmalige Zahlung für einen Vertragszeitraum von 12 Jahren. Diese beträgt beim Totholz zwischen 50 und 175 €/ Baum. Bei noch lebenden Bäumen zwischen 125 und 220 €/ Baum. Biotopbäume sind Bäume, welche sich durch Faulstellen, Höhlen oder viel Totholz auszeichnen. Statt daraus Brennholz zu machen, ergibt sich mit dem Vertragsnaturschutzprogramm eine für den Waldbesitzer und die Natur lohnende Alternative.

Interesse geweckt?

Bei Interesse an einzelnen Maßnahmen wenden Sie sich bitte an Ihren staatlichen Revierförster vor Ort. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Förderung umso höher, je älter und laubholzreicher der Wald ist.

Ihre Ansprechpartner an den Forstrevieren

Bitte beachten Sie, dass es durch die zeitgleiche Bearbeitung der Aufforstungsanträge des Frühjahrs zu längeren Wartezeiten kommen kann.