Deutschlandweiter Überschuss
Bedarf an Holz-Pellets steigt

Pressvorgang von Pellets durch eine MatrizeZoombild vorhanden

Foto: Tobias Hase

Die Pellet-Produktion in Deutschland betrug 2021 insgesamt 3,36 Mio. Tonnen.

Davon stammen 92,3 Prozent aus der Holzverarbeitungsindustrie, die das anfallende Restholz zu Pellets verarbeitet. Restholz fällt z.B. in Sägewerken als Sägemehl an. Im Inland werden aktuell 2,9 Mio. Tonnen verbraucht, womit sich Deutschlandweit ein Überschuss ergibt. Dies ist jedoch auch notwendig, weil die Anzahl von Pelletheizungen seit 2020 stark ansteigt. Im Jahr 2021 um ca. 86.500 Heizungsanlagen. Aufgrund der Energieknappheit bei Gas und Öl wird ein weiterer starker Anstieg in diesem Jahr erwartet. Aktuell sind 570.000 Anlagen in Deutschland in Betrieb. Der Anteil am gesamten Wärmebedarf beträgt aber nur 1,2 Prozent, in Bezug auf erneuerbare Energien 8,0 Prozent. (Quelle Holzzentralblatt)

Nachhaltige Energieversorgung
Durch die ausschließliche Verwendung von Restholz wird keine zusätzlichen Wälder eingeschlagen oder gerodet. Auch das wertvolle Stammholz wird nicht zu Pellets verarbeitet. Durch die regionale und nachhaltige Erzeugung in Deutschland sind Pelletheizungen ein wichtiger nachhaltiger Beitrag für die Energieversorgung und CO2-Einsparung.
Weitere Informationen

Holzpellets - LWF Bayern Externer Link