22 neue Referentinnen für Hauswirtschaft und Ernährung
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22 Teilnehmerinnen haben sich qualifiziert.
© Melis/AELF
Zur Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung haben sich an fünf Unterrichtstagen am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Landau-Pfarrkirchen im Februar und März 2026 insgesamt 22 Teilnehmerinnen aus Niederbayern qualifiziert.
Die Inhalte der Fortbildung waren breitgefächert und reichten von Grundlagen der Kommunikation und Präsentation über den Einsatz von Medien bis hin zu Lehrmethoden. Vermittelt wurde auch die Erschließung von Zielgruppen oder Kostenkalkulation und Preisgestaltung.
Ein Schwerpunkt war die Planung und Durchführung von Praxisveranstaltungen, unterrichtet von Fachlehrerin Maria Auer vom AELF. Zudem gab es Berichte und Tipps aus der Praxis. So stellte zum Beispiel Siglinde Eder die Referententätigkeit einer Kräuterpädagogin dar, es wurde eine Kräuterwanderung gemacht und es gab Einblicke in die Essigherstellung. Sabine Zellhuber präsentierte ihre Kochschule „D'Leibspeis, de koch ma“ und stellte Rupfhauben für die Teilnehmerinnen her.
Persönliche Weiterbildung und sicheres Auftreten
Persönliche Weiterbildung und sicheres Auftreten soll den Teilnehmerinnen mit dieser Fortbildung vermittelt werden, und sie sollen beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützt werden. Zu weiteren Themen gehörten Hygienekenntnisse, Organisation einer Online-Vorführung, Rechnungsstellung, Steueraspekte und die Möglichkeiten von Werbung. Jede Teilnehmerin arbeitete einen eigenen Vortrag sowie eine thematische Vorführung aus und durfte vor der Gruppe referieren.
Die Teilnehmerinnen erfuhren Details über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten als Referentin, ob beim Bildungswerk des bayerischen Bauernverbandes, bei Verbraucherverbänden oder den Programmen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, wie beim „Netzwerk junge Eltern/Familie“ oder „Generation 55+“. „Nutzen Sie die Referentinnen-Ausbildung und werden Sie tätig,“ ermunterte stellvertretende Schulleiterin Lidwina Kainz die Absolventinnen beim Seminarabschluss, bei dem auch Schulleiterin Rosemarie Thalhammer, Seminarleiterin Maria Auer und Kreisbäuerin Paula Hochholzer den Teilnehmerinnen gratulierten. „Es ist schön, Wissen weiterzugeben“, sagte die Kreisbäuerin und bezeichnete die Absolventinnen als Wissensvermittler und Impulsgeber in Land- und Hauswirtschaft.

