Vorratshaltung – eine bewährte Tradition
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Ob durch Ernteausfälle, lange Winter oder andere unvorhersehbare Ereignisse – die Bevorratung war damals ein wichtiger Bestandteil des Alltags. Auch heute ist Vorratshaltung keineswegs überholt, sondern bleibt ein bedeutender Baustein für eine sichere und nachhaltige Haushaltsführung.
Die Gründe dafür sind vielfältig: Vorräte schaffen Unabhängigkeit und Sicherheit, sie helfen, Engpässe zu überbrücken und bieten Schutz vor plötzlichen Versorgungsstörungen. Dabei ist es wichtig, die Vorräte regelmäßig zu überprüfen und zu erneuern, um stets frische und genussvolle Lebensmittel zur Verfügung zu haben. Besonders wertvoll sind dabei Lebensmittel aus der heimischen Landwirtschaft, die saisonal und regional erzeugt wurden. Sie unterstützen nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sind oft auch frischer und nachhaltiger produziert.
Vorratshaltung als Vorsorge für den Notfall – sinnvoll und beruhigend
Dabei geht es nicht darum, sich zu bevorraten aus Angst oder Panik, sondern ums kluge und vorausschauende Planen. Eine sinnvolle Vorratshaltung umfasst vor allem folgende Dinge:
- Lebensmittel: Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Salz, haltbare Hülsenfrüchte, Konserven (Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch), Trockenfrüchte und Nüsse. Frisches Obst und Gemüse können durch Einmachen, Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht werden.
- Getränke: Ausreichend Trinkwasser (mindestens 2 Liter pro Person und Tag für 10 Tage) sowie haltbare Getränke wie Säfte oder Tees.
- Haushalts- und Hygieneartikel: Seife, Desinfektionsmittel, Toilettenpapier, Müllbeutel, Batterien, Kerzen, Taschenlampen.
- Medikamente und Erste-Hilfe-Material: Persönliche Medikamente, Verbandsmaterial, Fieberthermometer.
Saisonale und regionale Produkte
Schnupperunterricht und InfoabendAlles über die Vorratshaltung im Haushalt lernen die Studierenden der Landwirtschaftsschulen, Abteilung Hauswirtschaft. Ein Schnupperunterricht der Landwirtschaftsschule Landau, Abteilung Hauswirtschaft, findet am 3. Februar ab 13 Uhr statt.

