Tierhaltung

Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.

Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.

Meldungen

Basis der Tierhaltung
Inhaltsstoffreiches und gesundes Grundfutter erzeugen und einsetzen

abgedecktes Silo

© LfL

Beim Füttern sollte die Ration den Bedarf an Nähr- und Mineralstoffen der Tiere decken. Aktuell müssen aber auch die Kosten der Fütterung im Rahmen bleiben, z. B. indem teures Kraftfutter und Überschüsse an Mineralfutter eingespart werden. Voraussetzung dafür ist eine Rations­berechnung. Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) informiert. 

Silos beproben - LfL Externer Link

Rationsberechnung
Futteranalysen verstehen

Person mit Grassilage in der Hand

© LfL

Warum soll ich meine Grassilagen untersuchen lassen?, fragen sich Betriebe. Die Antwort ist einfach: Eine Grassilage kann zwar am Anschnitt hinsichtlich Geruch, Farbe und Gefüge beurteilt werden, doch was in ihr steckt, sieht man nicht. Sind Kraftfuttermengen und -art angepasst, spart das Futterkosten und beugt Schwankungen in der Milchleistung vor. 

LfL - Futteranalysen verstehen Externer Link

Unser Amt berät Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung

Eine Fleckviehkuh blickt aus dem Stall

© Tobias Hase, StMELF

Milch aus der ganzjährigen Anbindehaltung wird von Verbrauchern zunehmend kritisch gesehen, viele Molkereien reagieren bereits mit Preisabschläge. Betroffene Landwirte stehen vor der Frage, wie es weitergeht. Gerade deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, alle Betriebe mit ganzjähriger Anbindehaltung im Dienstgebiet bei ihrer betrieblichen Weiterentwicklung zu unterstützen.  Mehr

Bayerisches Programm Tierwohl (BayProTier)
Antragstellung ab 1. Juni 2022 für Ferkelerzeuger möglich

Mit dem Programm sollen Mehrkosten gemindert werden, die entstehen, wenn höhere Tierhaltungsstandards freiwillig umgesetzt werden.  

BayProTier bietet zwei Stufen an:

  • Komfortstufe: für den Einstieg in mehr Tierwohl (geht über gesetzliche Standards hinaus)
  • Premiumstufe: deutlich höhere Standards (mit erhöhten Fördersätzen)
Ferkel im Stroh

© Birgit Gleixner / StMELF

Wesentliche Vorgaben sind mehr Platz für die Tiere und Einstreu bzw. Komfortliegefläche. In der Premiumstufe sind Außenklimareiz und noch mehr Platz gefordert. Der Verpflichtungszeitraum beginnt ab 1. Juli 2022 und endet am 30. Juni 2023. Die Auszahlung ist auf Antrag für August 2023 geplant.
Die Anträge können nur online in der Zeit vom 1. bis 30. Juni 2022 gestellt werden. 

Merkblatt und Förderantrag - Staatsministerium Externer Link

ASP-Früherkennungsprogramm nutzen
Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich aus

Mastschweine

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Deutschland weiter aus. Schweinehaltenden Betrieben in Bayern wird empfohlen, am ASP-Früh­erken­nungsprogramm, der sog. Statusuntersuchung, teilzunehmen. Ein großes Risiko, die Tierseuche zu verbreiten, sind Lebensmittel aus Haus- oder Wild­schweinefleisch. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann ausreichen, um das Virus zu übertragen. 

Afrikanische Schweinepest - Staatsministerium Externer Link