Unser Wald

Eisbeeren-Buchenwald

Elsbeeren-Buchenwald,
Foto G. Huber

In den Landkreisen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn sind ca. 50.200 ha mit Wald bedeckt. Aufgrund der landwirtschaftlichen Nutzung sind die Waldanteile mit 21% und 24% im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt von 36% gering. 93% der Wälder sind im privaten Besitz, 7% sind Staats- und Kommunalwälder.

Der Wald ist kleinparzelliert. Mit Ausnahme der Auwälder entlang der Isar und des Inns werden die Wälder überwiegend von der Fichte (56%) und der Waldkiefer (16%) geprägt.

Wichtige Baumarten sind auch die Weißtanne, die heimischen Eichenarten und die Buche, die zusammen jedoch aktuell nur 11% der Fläche bedecken.
Die Folgen des Klimawandels sind bereits deutlich spürbar. Flächige Schäden durch Borkenkäfer und Sturmwurf haben sich in den Fichtenwäldern stark ausgebreitet und das Landschaftsbild verändert.

Die Wälder im AELF Landau a.d.Isar-Pfarrkirchen müssen deshalb in den nächsten Jahren vordringlich mit klimatoleranten Baumarten umgebaut werden. Die Erhaltung und Nutzung der regionalen Wälder haben durch ihre langfristige Kohlenstoffspeicherung und anschließende umweltgerechte Holzverwendung eine herausragende Rolle für den Klimaschutz.

Meldungen

Fachstelle Waldnaturschutz Niederbayern
Interessenten für Freiwilliges Ökologisches Jahr gesucht

Waldkauz

Foto: Christoph Moning

Wir sind Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) und suchen ab sofort Interessenten für das kommende FÖJ-Jahr. Beginn ist im September. Wir bieten Einblick in die Bereiche Wald und Forstwirtschaft, Pädagogik und Verwaltung, sowie Gelegenheit, sich einzubringen und weiterzuentwickeln und dabei ein festes Entgelt zu erhalten.  Mehr

Waldnaturschutz

Sozialer Wohnungsbau im Wald
Ein Schwarzspecht baut viele neue Wohnungen im Wald

Junger Schwarzspecht schaut aus seiner Bruthöhle in einer Buche heraus, während der Altvogel am Stamm sitzt.

Foto: Michael Friedel

Der Schwarzspecht ist der größte heimische Spechtart in unseren Wäldern. Als Lebensraum benötigt er große, zusammenhängende Waldbestände mit alten und starken Bäumen.   Mehr

Größtes Naturschutznetz der Welt
Natura 2000 im Wald – Zahlen und Fakten

Sperlingskauz

Foto: H.-J. Fünfstück/www.5erls-naturfotos.de

Natura 2000 ist das größte Naturschutznetz der Welt. Im Juni 1992 trafen sich auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro – besser bekannt als „Rio-Konferenz“ die internationale Staatengemeinschaft, um gemeinsam dem weltweit ungebremsten Ressourcenverbrauch, Artensterben und der zunehmenden Flächenversiegelung entgegenzuwirken.   Mehr

Waldnaturschutz wird gestärkt
Fachstelle Waldnaturschutz Niederbayern

Bergmischwald

Die Fachstelle Waldnaturschutz ist Ansprechpartner für das Thema Waldnaturschutz im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern. In Nachfolge des bisherigen Natura 2000-Kartierteams wurde diese im Februar 2019 am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landau a.d.Isar-Pfarrkirchen etabliert.   Mehr

Die Wildbirne
Seltene Baumarten im Wald

Stamm und Krone einer Wildbirne

Foto: Gerhard Huber

Zur Artenvielfalt im Wald gehören gerade auch der Erhalt und die Förderung von seltenen Baumarten. Eine besonders seltene und eher unbekannte Art ist die strauchförmig oder als Halbbaum wachsende Wildbirne. Sie bevorzugt trockenwarme und nährstoffreiche Standorte. Neben sommerwarmen Wäldern sagen ihr vor allem besonnte Waldränder zu. Gerade hier ist sie, nicht zuletzt als Bienenweide oder einfach aus ästhetischen Gründen eine wertvolle Bereicherung.   Mehr

Kopfbäume
Ein naturschutzfachliches Schmuckstück - Kopfbäume im Wald

Kopfweiden am Bach

Foto: Boris Mittermeier

Kopfbäume sind keine unnützen zwei Quadratmeter sondern „Artenvielfalt mit integrierter Brennholznutzung“. Gerade die Kopfweiden gehören zu den wertvollsten Biotopbaumstrukturen. Höhlen für Vögel, Fledermäuse, und Kleinsäuger sowie Winterquartiere für Insekten sind nur einige Beispiele hierfür.   Mehr

Biotopbäume
Naturschutzfachlich wertvolle Strukturen im Wald

Biotopbaum mit Spechthöhle

Foto: Ernst Lohberger

Was macht einen Baum zu einem Biotopbaum? Als Biotopbäume bezeichnet man Bäume, die aufgrund ihrer Beschaffenheit eine besondere Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt haben. Höhlen, Stammverletzungen, Faulstellen, Pilzbefall, Spalten oder Vogelhorste sind Merkmale eines Biotopbaums. Diese Strukturen dienen zahlreichen Tieren, Flechten, Moosen und Pflanzen als Lebensraum. Ein Baum wird von der Wurzel bis zur Krone von anderen Arten bewohnt.   Mehr

Waldnaturschutz
Naturwälder – Bayerns wilde Waldnatur

Buchenwald mit Totholz (© Stephan Thierfelder)

© Stephan Thierfelder

Naturwälder erfüllen den Wunsch nach wilder Waldnatur, nach ungestörten, alten, artenreichen Wäldern, mit stehendem und liegendem Totholz, reich an Biotopbäumen. Naturwälder sind Wald-Juwelen, oft nur eine Radtour entfernt. Die Bayerische Forstverwaltung setzt den Schutz der Flächen um und macht die Wälder für die Bürgerinnen und Bürger behutsam und nachhaltig erlebbar. 

Naturwälder - Staatsministerium Externer Link